Zum Inhalt
Fakultät Raumplanung

Herzlich willkommen am Fachgebiet Stadtentwicklung (STE)

Die Urbanisierung ist ein zentraler Faktor des globalen Wandels. In Forschung und Lehre interessieren wir uns für die Prozesse der Stadt- und Regionalentwicklung, ihre demographischen und sozioökonomischen Triebkräfte sowie ihre raum- und siedlungsstrukturellen Ausprägungen und Wirkungen. Dazu gehören die komplexen und ineinandergreifenden Dynamiken der Flächennutzung, der Infrastruktursysteme und der Mobilität. Forschungsvorhaben des Fachgebietes thematisieren zudem die Funktionsweise und Wirksamkeit transformativer Planung in kommunalen und stadtregionalen Handlungsarenen und unter Einsatz vielfältiger empirischer Methoden.  Forschungsschwerpunkte von Prof. Dr. Stefan Siedentop (Fachgebietsleitung) sind die Dynamiken und Strukturen des urbanen Wandels, die Strategien und Instrumente transformativer stadtregionaler Planung sowie die Methoden der urbanen Raumbeobachtung. Prof. Dr. Joachim Scheiner forscht zu Themen des Verkehrsverhaltens, der Alltagsmobilität, der Wohnmobilität und den Zusammenhängen von Raumstruktur und Verkehr.

Aktuelles vom Fachgebiet

COMWELL - neues DFG Projekt

© Dr. Bhuvana Chidambaram
„Der Einfluss des Pendelns auf das subjektive und objektive Wohlbefinden: Eine quantitative Studie in Deutschland”

Dr. Bhuvana Chidambaram hat am 1. April 2026 ein neues, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertes Einzelforschungsprojekt mit dem Titel „Der Einfluss des Pendelns auf das subjektive und objektive Wohlbefinden: Eine quantitative Studie in Deutschland” gestartet. In dem Projekt wird untersucht, wie sich das Pendelverhalten auf verschiedene Dimensionen des Wohlbefindens auswirkt, darunter subjektive, objektive und verkehrsbezogene Aspekte. Am Beispiel Deutschlands werden dafür Daten aus der Zeitverwendungserhebung, das familiendemografische Panel und einer Primärdatenerhebung in Dortmund kombiniert. Die Forschung untersucht zudem die Rolle der Telearbeit bei der Beeinflussung der Work-Life-Balance und der Lebenszufriedenheit. Damit leistet sie einen Beitrag zu einer evidenzbasierten Verkehrs- und Sozialpolitik in den Bereichen nachhaltige Mobilität, Wohlbefinden und Gender-Perspektiven.